Courtage beim Immobilienkauf: Wer zahlt die Maklerprovision und wie Sie Kosten sparen

Die Courtage – auch Maklerprovision genannt – ist ein wichtiger Kostenfaktor beim Immobilienkauf und wird häufig unterschätzt. Sie kann mehrere tausend Euro betragen und hat direkten Einfluss auf Ihre Gesamtfinanzierung.

Doch was bedeutet Courtage genau?

Die Courtage ist die Vergütung, die ein Immobilienmakler für seine Vermittlungsleistung erhält. Sie fällt an, wenn durch seine Tätigkeit ein Kaufvertrag zustande kommt.

Typischerweise beträgt die Courtage:

  • zwischen 3 % und 7 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.)

  • abhängig vom Bundesland

Seit einer Gesetzesänderung gilt bei privaten Immobilienkäufen:
-> Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerprovision in der Regel zu gleichen Teilen.

Das bedeutet:

  • mehr Transparenz

  • gerechtere Verteilung der Kosten

Trotzdem bleibt die Courtage ein erheblicher Kostenpunkt.

Ein Beispiel:

  • Kaufpreis: 300.000 €

  • Courtage: 6 %
    -> Gesamt: 18.000 €
    -> Ihr Anteil: 9.000 €

Diese Kosten müssen meist aus Eigenkapital bezahlt werden und sind nicht immer vollständig finanzierbar.

Typische Fehler:

  • Courtage wird nicht eingeplant

  • zu wenig Eigenkapital vorhanden

  • Finanzierung wird zu knapp kalkuliert

Das kann zu:

  • Finanzierungslücken

  • schlechteren Konditionen

  • zusätzlichem Stress

führen.

Deshalb ist es wichtig, die Courtage von Anfang an in Ihre Planung einzubeziehen.

Hier unterstützt creditfair, indem alle Kaufnebenkosten – inklusive Courtage – realistisch in Ihre Finanzierung integriert werden.

So profitieren Sie von:

  • klarer Kostenübersicht

  • sicherer Finanzierung

  • optimaler Struktur

-> Unser Tipp: Planen Sie die Courtage immer als festen Bestandteil Ihrer Kaufkosten ein.

-> Lassen Sie Ihre Finanzierung prüfen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.