Glossar für Baufinanzierung und Immobilien
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Agio bei Krediten und Baufinanzierung: Was Sie darüber wissen müssen und wie Sie Kosten vermeiden
Das Agio ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Krediten und Finanzierungen immer wieder auftaucht – aber oft nicht vollständig verstanden wird. Dabei kann es direkten Einfluss auf die tatsächlichen Kosten Ihrer Finanzierung haben.
Ein Agio (auch Aufgeld genannt) ist ein Betrag, den Sie zusätzlich zum eigentlichen Kreditbetrag zahlen. Es handelt sich also um eine Art Gebühr, die bei der Auszahlung eines Darlehens anfällt. Wenn ein Kredit beispielsweise mit einem Agio von 3 % versehen ist, erhalten Sie nur 97 % der Kreditsumme ausgezahlt, müssen aber 100 % zurückzahlen.
Das klingt zunächst nach einem Nachteil – und in vielen Fällen ist es das auch. Dennoch wird das Agio in bestimmten Finanzierungskonzepten bewusst eingesetzt.
Typische Einsatzbereiche:
-
Immobilienfinanzierungen
-
Kapitalanlagen
-
geschlossene Fonds
Der Gedanke dahinter: Durch das Agio können Banken oder Anbieter bestimmte Kosten direkt abdecken, anstatt sie über höhere Zinsen zu verteilen.
Für Sie als Kreditnehmer bedeutet das:
-
geringere Auszahlungssumme
-
gleiche Rückzahlungssumme
-
höhere effektive Kosten
Deshalb ist es entscheidend, das Agio immer im Zusammenhang mit dem effektiven Jahreszins zu betrachten. Nur so erkennen Sie die tatsächliche Belastung.
In vielen Fällen gibt es bessere Alternativen – beispielsweise Finanzierungen ohne Agio, dafür mit leicht angepassten Zinsen. Welche Variante sinnvoller ist, hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab.
Genau hier hilft creditfair: Durch den Vergleich zahlreicher Banken und Modelle wird sichergestellt, dass Sie keine unnötigen Zusatzkosten zahlen und die für Sie optimale Struktur erhalten.
Ein häufiger Fehler: Viele Kreditnehmer achten nur auf den Zinssatz – und übersehen dabei versteckte Kosten wie das Agio.
-> Unser Tipp: Lassen Sie sich jede Finanzierung vollständig aufschlüsseln. Nur so erkennen Sie, ob ein Angebot wirklich gut ist.
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