Wann ist man zu alt für ein Immobiliendarlehen?

Wenn man sich nicht vor dem 50. Geburtstag für einen Immobilienerwerb entschieden hat, stellt sich oft die Frage: wer finanziert mich noch?

Im Jahr 2016 traten mit der Wohnimmobilienrichtlinie neue strenge Vergaberichtlinien für Kredite in Kraft. Sie machten es älteren Bauherren und Käufern schwer, einen günstigen Kredit zu bekommen. Der Grund: Der Wert der Immobilie spielte für die Kreditvergabe keine so große Rolle mehr wie in der Vergangenheit. Dafür wurde mehr Wert auf die Fähigkeit des Kreditnehmers, die Raten zu bezahlen gelegt. Alter und wirtschaftliche Situation – und zwar auch die zukünftige – waren fortan wichtiger als der möglicherweise steigende Wert der Immobilie. Seit Mai 2018 sind mit neuen Leitlinien zur Kreditwürdigkeitsprüfung die Aussichten für einen Kredit auch in der 2. Lebenshälfte wieder besser geworden.

Bei einem dem Kaufpreis angemessenen Wert der Immobilie, kann damit auch bei fortgeschrittenen Lebensalter über einige Banken der volle Kaufpreis finanziert werden. „Es gibt zwar Banken, die eine Altersobergrenze für die Kreditvergabe festlegen, aber bei guter Bonität ist eine Finanzierung sehr häufig möglich.

Wichtiger als das Alter sind:

-eine gute Bonität
-ein langfristig sicheres Einkommen
-über die Höhe des Eigenkapital, können ggf. günstigere Zinsen ermöglicht werden bzw. mehr Banken angesprochen werden
-die Tilgung sollte so gewählt werden, dass die Belastung auch zum Rentenbeginn tragbar ist
ggf. eine lange Zinsbindung, sodass es keine Anschlussfinanzierung mit Zinsrisiko geben wird
-alternativ die Option, die Tilgung zum Rentenbeginn zu senken
-Gegebenenfalls eine Absicherung des Kredits mit einer entsprechenden Versicherung

Es gibt also durchaus wieder gute Möglichkeiten auch im höheren Alter noch Wohneigentum zu erwerben und zu finanzieren. Fragen sie unsere Finanzierungsexperten ! Denn Miete zahlen muss man auch im Rentenalter!

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